Unterstützung für Anzeigenkampagne der EURO-Kläger vor dem Bundesverfassungsgericht
Wir unterstützen - auch finanziell - die Anzeigenkampagne des Vereins "Pro Europa e.V." der fünf Kläger vor dem Bundesverfassungsgericht (Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider, Dieter Spethmann, Joachim Starbatty) gegen die Ver(sch)wendung deutscher Steuermilliarden für immer weiter ausufernde Kreditzahlungen an südeuropäische Schuldner-Länder und für die praktisch unbegrenzte Stützung der EURO-Währung auf Kosten unseres Landes und damit unser aller Zukunft. Wie notwendig diese Klage wie auch die weiterer Kläger (u.a. diejenige von Dr. Peter Gauweiler MdB) sind, hat das in einer beispiellosen Eile innerhalb von 48 Stunden durch Bundestag und Bundesrat gepeitschte Ermächtigungsgesetz zur unbegrenzten Stützung des EURO gezeigt, dem leider alle deutschen Landesregierungen (auch die sächsische unter Ministerpräsident Stanislaw Tillich) sowie eine knappe Mehrheit des Bundestags zugestimmt hat - aus Dresden sind das beispielsweise folgende Abgeordnete gewesen: Andreas Lämmel MdB (CDU), Arnold Vaatz MdB (CDU) sowie Jan Mücke MdB (FDP). Damit jedem steuerzahlenden Staatsbürger klar ist, worum es im verharmlosend bezeichneten "Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus vom 22. Mai 2010 (BGBl. I S. 627)" tatsächlich geht, mit dem bis zu 148 Milliarden (!) Steuergelder bereitgestellt werden, während fast im gleichen Atemzug Einsparungen in Höhe von mehr als 80 Milliarden EURO im deutschen Bundeshaushalt beschlossen werden, seien nachfolgend die beiden wichtigsten Punkte zitiiert:
§ 1 Gewährleistungsermächtigung
(1) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, für Kredite, die eine von den Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebietes gegründete oder beauftragte Zweckgesellschaft zur Finanzierung von Notmaßnahmen zum Erhalt der Zahlungsfähigkeit eines Mitgliedstaates des Euro-Währungsgebietes aufnimmt, Gewährleistungen bis zur Höhe von insgesamt 123 Milliarden Euro zu übernehmen, sofern diese Notmaßnahmen zum Erhalt der Zahlungsfähigkeit des betroffenen Mitgliedstaates erforderlich sind, um die Finanzstabilität in der Währungsunion sicherzustellen. (...)
(6) Der Gewährleistungsrahmen nach Absatz 1 kann unter den Voraussetzungen des § 37 Absatz 1 Satz 2 der Bundeshaushaltsordnung mit Einwilligung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages um bis zu 20 Prozent der in Absatz 1 genannten Summe überschritten werden. (...)

Erfolgreiche Kapitalanlage mit Edelmetallen
Im weltweiten Jahresvergleich 2009 liegen Silber und Gold an zweiter bzw. dritter Stelle aller Anlageformen - noch vor deutschen Aktien
Am 31. Dezember 2009 hat der Finanzmarkt-Teil der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" einen weltweiten Vergleich der wichtigsten Anlageformen veröffentlicht, wobei sich Silber (zweiter Platz) und Gold (dritter Platz) im Jahr 2009 nur brasilianischen Aktien (erster Platz) geschlagen geben mussten, aber noch vor den deutschen Aktien (vierter Platz) ins Ziel kamen. Den vollständigen Artikel können Sie nachfolgend lesen.
Fazit: Gold legte im Jahresverlauf 2009 um 24 Prozent zu, Silber dagegen mehr als doppelt so viel um 54 Prozent! Im Artikel nicht erwähnt, aber trotzdem erwähnenswert: Palladium hat alle anderen Edelmetalle mit großem Abstand ausgestochen, es stieg im Jahresverlauf sogar um weit mehr als 100 Prozent!
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung - Finanzmarkt
Donnerstag, 31. Dezember 2009, Nr. 303, Seite 23

Deutsche Vermögensverwalter empfehlen Edelmetalle
Eine FAZ-Umfrage unter neun deutschen Vermögensverwaltern offenbart: Rohstoffe bzw. Edelmetalle sollten 2010 mit einem Anteil zwischen 5 und 30 Prozent gewichtet werden
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung - Finanzmarkt
Donnerstag, 2. Januar 2010, Nr. 1, Seite 19







